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Areal am Topfmarkt


 Objekt:
 
Areal am Topfmarkt
Stadtquartier-Nummer 15

Eigentümer:
Stadt Altenburg

Beginn:
noch nicht bekannt

Ende:
noch nicht bekannt

Kosten:
noch nicht bekannt

Status:
> in Planung
> aktiv
> pausiert
> abgeschlossen
> abgebrochen


Maßnahme:
> Neubau
> Abriss
> Sanierung
> Umbau
> Abriss und anschließender Neubau

Bemerkungen: 
* unbebautes Gelände zwischen den Strassen:
  Gerhard-Altenborg-Strasse / Klostergasse / Topfmarkt / Spiegelgasse
* aktuell befinden sich auf dem Grundstück mehrere Parkflächen
* größte innerstädtische Freifläche (ca. 4400qm)
* in den letzten Jahren mehrere Anläufe unternommen um ein Investor zu finden


22.03.2011:
Stadt Altenburg stellt ein städtebauliches Kozept mit verschiedenen Varianten zur zukünftigen Bebauung vor (nicht bindend)

September 2011:
Josef Saller kauft Parkplatz und Gebäudekomplex (mit Baumarkt, Getränke- und ehemaligen Möbelmarkt) Plan eines Warenhauses in leerstehenden Gebäudekomplex im Gewerbegebiet Windischleuba

25.06.2012:
Warenhaus-Pläne erstmals öffentlich bekannt

27.07.2012:
Treffen der Vertreter von Landesverwaltungsamt, Verwaltungsgesellschaft Pleißenaue und Investor, 
Überarbeitete Pläne vorgestellt
Saller wollte bis dahin den leerstehenden Gebäudekomplex nutzen
Überarbeiteter Plan sehen Neubau auf Baumarkt-Parkplatz vor (sog. Shopping-Mall), leerstehender Komplex soll Parkhaus werden

08.09.2012:
Stadt Altenburg geht zum Landesverwaltungsgericht
Windischleuba: Die vorgeschriebene Verkaufsfläche, die im Bebauungsplan von 1993 festgeschrieben ist, wird nicht erweitert

17.09.2012:
Landratsamt prüft offiziell die Errichtung des Warenhauses 
(Bauvorentscheid) Prüfdauer vier Monate bis dahin sollen Kompromisse ausgelotot werden

17.01.2013:
Altenburg legt Widerspruch gegen Bauvorentscheid ein
Entscheiden muss jetzt Landesverwaltungsamt
Windischleuba stützt sich auf einen gültigen Bebauungsplan von 1993

28.01.2013:
Innenstadt-Händler lehnen Warenhaus-Projekt ab
Dieses Projekt schadtet den innerstädtischen Einzelhandel

04.03.2013:
Stadtverwaltung schaltet Anwaltskanzlei ein

28.03.2013:
Josef Saller stellt Bauantrag bei Landratsamt
Bauordnungsamt prüft ob Antrag mit Bauvorentscheid übereinstimmt
Prüfdauer drei Monate
Wenn beides stimmt, kann Bauantrag genehmigt werden

28.01.2014:
Josef Saller stellt Kombi-Lösung vor

> Altenburg Innenstadt:
* City-Markt mit Parkhaus
- moderner Bau
- EG: Einzelhandel
- 1.OG-3.OG: Pkw-Stellplätze

> Altenburg Gewerbegebiet Nord-Ost II:
* Einkaufszentrum und Lebensmittelmarkt

> Gewerbegebiet Windischleuba:
* Fachmarkt und Lebensmittelmarkt
Entscheidung durch Stadtrat steht noch aus

27.02.2014:
Bekanntgabe Baukosten 10 Millionen Euro*
|
* Gesamtkosten werden aus folgenden Projekten zusammengesetzt:
-> "City-Markt & Parkhaus"
-> 
"Gewerbeg Nord-Ost II - "Saller" Einkaufszentrum mit Supermarkt"
-> Bauvorhaben im Gewerbegebiet Windischleuba

Josef Saller stellt auf Stadtratsitzung die Kombi-Lösung vor
Größtes Problem: archäologische Ausgrabungen
Dauer: bis zu 1 Jahr, Kosten 300 000 Euro - 500 000 Euro
Saller: Ich sehe die Sinnhaftigkeit solcher Dinge nicht

27.03.2014:
Bürgermeister Windischleuba fordert Rücknahme des Widerspruches 
von Stadt Altenburg gegen erste Saller-Projekt-Pläne

17.04.2014: 
Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Topfmarkt"


29.04.2014:
Stadtrat gibt grünes Licht für Bebauungsplan

08.01.2016:
Bekanntgabe 150 Parkplätze

25.02.2016:
Bekanntgabe Bau soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein

Mai 2016:
Thüringer Ministerium verkündet Zielanpassungsverlangen gegen Gewerbegebiet Windischleuba (keine weiteren Verkaufseinrichtungen)
 -> Projekt Saller könnte komplett scheitern

08.09.2016:
Bekanntgabe Projekt gescheitert

Herbst 2019:
Stadt Altenburg startet Interessenbekundungsverfahren (weitgehend frei von Vorgaben)

19.07.2020:
Bekantgabe: Es haben sich 3 Bewerber für das Quartier 15 gemeldet:
1) Städtische Wohnungsgesellschaft mbH (SWG)
-> möchte Mischkomplex (Wohnen & Gewerbe) wie Areal am Markt

2) Bewerber ohne konktrete Absichten

3) Leipziger Städtebau AG
-> möchte eine private Hochschule ("Bildungscampus mit internationaler Ausrichtung")

Mit diesem Modell könnten mit der Zeit auch weitere Grundstücke (und derzeit leerstehende Bestandsgebäude) mit einbezogen werden
In den nächsten 3-5 Jahren werden 800 Studenten avisiert
In 8-10 Jahren schon 2000 Studenten geplant
"Studenten sollen, wie die Dozenten, in Altenburg nicht nut lernen, sondern auch wohnen."
Weil Altenburg weit weg ist von Großstädten wie Leipzig, gilt dieses Miteinander von Studium & Wohnen als realistisch
Alles ist aber noch unverbindlich und zwischen der Idee und der Umsetzung noch ein langer Weg
Es sollen aber weitere Gespräche zwischen Städtebau AG und Stadt geben
Das Bildungsministerium Thüringen soll mit der Idee eines Schulcampus unterrichtet werden, um eine Genehmigung zu erlangen
Außerdem muss ein Betreiber für die Hochschule gefunden werden
Die Leipziger Städtebau AG baut lediglich die Immobilien und stellt diese nach Fertigstellung zur Verfüfung
"Erst muss ein Mietvertrag unterschrieben werden -> dann wird gebaut"
Wenn alles gut und schnell geht, kann noch in diesem Jahr ein detailliertes Konzept vorgelegt werden


11.01.2021: 

Investor hält weiter an Hochschul-Campus fest und ist in regelmäßigen Abständen mit dem Oberbürgermeister in Kontakt.
Durch coronabedingten Terminverschiebungen mit Bauprojekten in Leipzig gibt es derzeit zu viel zu tun.
Deshalb kann die Leipziger Städtebau AG aktuell noch kein zeitlichen Verlauf zum Bildungscampus sagen.
Geplant war, das im Oktober 2020 ein Konzept zum Bauprojekt vorgelegt werden sollte.



Ansicht Topfmarkt


Ansicht Klostergasse


Ansicht Spiegelgasse



Ansicht Gerhard-Altenbourg-Strasse



Ansicht von Josephinum



Ansicht von oben (Lageplan | nicht maßstabsgerecht)



*Alle Angaben ohne Gewähr.